Werner Reimers Stiftung
Werner Reimers Stiftung

Pressemitteilungen

Pressemeldung 12.09.2019

Personelle Stärkung der Reimers Stiftung:

Ehrenvorsitzender Wolfgang R. Assmann / neu im Verwaltungsrat Kirsten Worms
Die Werner Reimers Stiftung verzeichnet zwei wichtige Stärkungen:

(1) Ehrenvorsitzender der Stiftung wird zum 1. Oktober 2o19 Oberbür-germeister a. D. Wolfgang R. Assmann. Seit seiner Zeit als Erster Bürger der Stadt ist er dem Homburger Wingertsberg verbunden. Im Dezember 2oo5 wurde er, darüber hinaus, Mitglied des Verwaltungsrats; vom Januar 2oo7 bis Ende März 2o14 war er Vorstand der Stiftung, seither Ehrenmitglied des Verwaltungsrats. In seine Amtszeit(en) fallen wichtige Ereignisse und Projekte: Errichtung des Neugebäudes für das Forschungskolleg Humanwissenschaften; Inbetriebnahme dieses Forschungsinstituts von Goethe-Universität und Reimers Stiftung, das „Doppeljubiläum“ zu 125. Geburtstag von Werner Reimers und dem 5o-jährigem Bestehen von dessen Stiftung u.a.
W. R. Assmann, Ehrenbürger Bad Homburgs: „Es war wirklich ein Wagnis, im Jahre 2oo7 bei recht rauhen Rahmenbedingungen an die Wiedererrichtung der Stiftung zu gehen. Ich bin glücklich, daß es mit vereinten Kräften gelang ! Und freue mich darauf, als Ehrenvorsitzender der Stiftung auch künftig an der Stärkung des Wissenschaftsstandorts Bad Homburg mitzuwirken.

(2) Neues Mitglied des Verwaltungsrats wird zum 1. Oktober 2o19 Kirsten Worms, Wiesbaden. Frau Worms ist seit September 2o18 Direktorin der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen. Die studierte Juristin, gebürtig aus Bremerhaven, war zuvor als Referatsleiterin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst verantwortlich für Investitionen, Bau- und Liegenschaftsangelegenheiten im Kulturbereich.
Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Krongremiums der Stiftung, StM a. D. Ruth Wagner, und mit Dr. Stefan Ruppert, MdB, Jürgen Vormann und Dr. Gerhard Waldheim wird sie künftig die Entscheidungen zur strategischen Ausrichtung der Reimers Stiftung und über die Verwendung der Stiftungsmittel treffen sowie den Vorstand beaufsichtigen.
Frau Worms: „Seit Jahrzehnten steht die Reimers Stiftung für Wissenschaften und Gesellschaft, für den deutsch – japanischen Dialog und einen der schönsten privaten Parks am Taunus. Ich freue mich, an der weiteren Entwicklung dieser einzigartigen Einrichtung in und für Hessen verantwortlich mitwirken zu können.“


Pressemeldung vom 22.08.2019

Academic Welcome Program Bad Homburg (AWP) 27. bis 29. August 2019

3. Internationale Sommerakademie mit dem DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum als neuem Kooperationspartner

Das Academic Welcome Program der Werner Reimers Stiftung entdeckt mit seinen Stipendiat/innen die Kunstform Film.

"Rollen-Verständnis. Film, Kultur(en) und Gesellschaft heute“ lautet der Titel der Sommerakademie, die das Academic Welcome Program Bad Homburg (AWP) der Werner Reimers Stiftung von Dienstag, 27., bis Donnerstag, 29. August, in Zusammenarbeit mit dem DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum veranstaltet.

Drei Tage lang setzen sich die Stipendiaten im kürzlich eröffneten DFF Fassbinder Center, Frankfurt, mit dem Neuen Deutschen Film und seinem Blick auf die bundesdeutsche Gesellschaft der 1960er und -70er Jahre auseinander und lernen so den Film als Kunstform von kultureller wie gesellschaftlicher Bedeutung kennen. Experten des DFF geben einen praktischen Einblick in die Arbeit mit Film in Museum, Archiv und Wissenschaft. Die Sommerakademie mündet in die Vorführung des Spielfilms ORAY (DE 2019, R: Mehmet Akif Büyükatalay) Produzent Bastian Klügel steht im Anschluss für ein Filmgespräch zur Verfügung.

„Ich freue mich über die Möglichkeit, den Stipendiat/innen der Werner Reimers Stiftung einen Blick auf unsere Arbeit zu ermöglichen, dabei auch ihre Perspektiven auf das Medium Film zu erfahren und unsere Leidenschaft für das Kino mit ihnen zu teilen“, so Ellen Harrington, Direktorin des DFF.

Das Academic Welcome Program Bad Homburg unterstützt derzeit 14 junge geflüchtete Akademiker im Rhein-Main-Gebiet bei der Wiederaufnahme ihres Bildungsweges an einer hiesigen Hochschule. Die von der BNP Paribas Stiftung geförderte Veranstaltung untersucht das Kino aus einer ganz bestimmten Perspektive: So diskutieren die Teilnehmer ihr „Rollen-Verständnis“ der dargestellten Charaktere in verschiedenen Werken der Filmgeschichte aus wissenschaftlicher, kultureller und religiöser Perspektive. Die Filmrolle als klassisches analoges Material für den Film wird dabei stets mitgedacht. Joanne Harrison-Gross, Mitglied des Vorstands der BNP Paribas Stiftung, begründet die erneute Förderung dieses Sommer-Projekts mit folgenden Worten: „Die Sommerakademie leistet einen wichtigen Beitrag, dass die Stipendiaten tiefgehende Einblicke in die deutsche Denkweise, Kultur und den Reichtum der Museumswelt gewinnen können.“


Pressemeldung vom 02.01.2019

Neues Mitglied des Verwaltungsrats der Werner Reimers Stiftung: Jürgen Vormann

Jürgen Vormann, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, ist neues Mitglied des Verwaltungsrats der Werner Reimers Stiftung. Das Krongremium der Stiftung kooptierte ihn auf seiner Sitzung vom Dezember 2018. Gemeinsam mit der Vorsitzenden StM. a. D. Ruth Wagner, Dr. Stefan Ruppert (MdB), Prof. Gisela Trommsdorff, Dr. Gerhard Waldheim und dem Ehrenvorsitzenden Wolfgang Assmann wird er in Zukunft die Entscheidungen zur strategischen Ausrichtung der Reimers Stiftung sowie der Verwendung der Stiftungsmittel treffen. Außerdem nimmt der Verwaltungsrat eine Kontrollfunktion gegenüber dem Vorstand ein.

Jürgen Vormann ist gebürtig aus Münster und lebt seit vielen Jahren in Friedrichsdorf am Taunus. Seit 2005 ist der studierte Betriebswirt Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst. Daneben engagiert sich Vormann ehrenamtlich in zahlreichen Gremien, u.a. als stellvertretender Vorsitzender im Kuratorium der Stiftergemeinschaft Justinuskirche sowie in der IHK Frankfurt am Main.

Jürgen Vormann zu seiner Wahl: „Die Reimers Stiftung und mit ihr das Forschungskolleg Humanwissenschaften zählen zu den attraktivsten Förderern von Wissenschaft und internationalem Dialog im Rhein-Main Raum. Ich freue mich, bei deren weiterer Entwicklung entscheidend mitwirken zu können.“


Pressemeldung vom 10.10.2018

Im Zeichen der Interdisziplinarität. Die zweiten ›Reimerstage der Jungen Akademie | Mainz‹ in der Werner Reimers Stiftung

Bereits zum zweiten Mal hieß die Werner Reimers Stiftung am 27. und 28. September die Junge Akademie | Mainz in Bad Homburg für die ›Reimerstage der Jungen Akademie‹ willkommen. In der Klausurtagung widmeten sich die jungen Nachwuchswissenschaft-lerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Erörterung wissenschaftlicher Themen und tauschten sich über aktuelle Fragestellungen der Wissenschaft aus.

In den interdisziplinären Arbeitsgruppen - ein festes Format innerhalb der Jungen Akademie - vertiefen Mitglieder aus unterschiedlichen Fachdisziplinen ein gemeinsames Thema. Der wissenschaftliche Dialog führt die Arbeitsgruppe in öffentlichen Symposien weiter, deren Ergebnisse anschließend veröffentlicht werden. Nicht nur die Arbeitsgruppen waren bei den Reimerstagen von Interdisziplinarität geprägt, sondern auch die Round Tables, die sich der Reflexion über Themen wie den produktiven Umgang mit Irrtum und Scheitern in den Wissenschaften widmeten. Die Round Tables fanden im Plenum und im Austausch mit dem Präsidenten der Akademie, Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl, und dem Vorstand der Reimers Stiftung, Dr. Albrecht Graf von Kalnein, statt.

Gerade im fruchtbaren Austausch und Gespräch miteinander liegt der Mehrwert der Kooperation zwischen Akademie und Reimers Stiftung, wie Anderl betont: »Wir freuen uns sehr, dass die Junge Akademie auch dieses Jahr nicht nur an diesem idyllischen Ort tagen durfte, sondern auch vom anregenden Austausch mit unseren Kooperationspartnern profitieren konnte«. Der Vorsitzende der Werner Reimers Stiftung teilt diese Freude: »Die Kooperation mit der Akademie und die Förderung von jungen Talenten liegt uns sehr am Herzen« sagt Graf von Kalnein, »wir möchten am Wingertsberg einen Raum anbieten, wo sich die Wissenschaft der Hektik entziehen kann.«

Die Junge Akademie Mainz

Die Junge Akademie | Mainz ist ein seit 2016 bestehendes Format der Nachwuchsförderung der Mainzer Akademie. Sie dient der Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei der Weiterverfolgung seiner akademischen Laufbahn und bietet ihm die Möglichkeit, sein Netzwerk unter dem Zeichen der Interdisziplinarität zu erweitern.

Weitere Informationen: www.adwmainz.de/junge-akademie

Kontakt: Dr. Aglaia Bianchi, wissenschaftliche Koordinatorin Junge Akademie Mainz (aglaia.bianchi@adwmainz.de)


Pressemeldung vom 27.09.2018

Lilly Global Day of Service 2018

Streichen, Pflanzen, Hämmern, Betreuen und Gesprächspartner sein - am 27. September verrichten Lilly-Mitarbeiter gemeinnützige Dienste in Bad Homburg, Oberursel, Frankfurt und darüber hinaus.

Mitarbeiter aller Bereiche des in Bad Homburg ansässigen Pharmaunternehmens Lilly Deutschland bringen sich einen Tag lang in Kindertagesstätten, Schulen, Seniorenheimen sowie im Natur- oder Tierschutz und anderen Projekten tatkräftig ein. Je nach Bedarf und Absprache stehen Renovierungs- und Gartenarbeiten, Ausflüge und gesellige Programme mit Heimbewohnern, oder auch die Errichtung einer Bogenschießanlage auf dem Programm. Insgesamt freuen sich knapp 120 Lilly-Mitarbeiter darauf, an einem der 13 verschiedenen Projekte teilzunehmen, die durch Eigeninitiative von Kollegen zustande gekommen sind.

Gartenpflege in der Werner-Reimers-Stiftung

Team: Wilma Tautz, Anke Beselin, Waltraud Stierner, Antje Höttgenroth, Susanne Gack-Beckmann, Eleonore Sieler, Sigrid Mendler

„Lilly ist regelmäßig mit Veranstaltungen hier zu Gast. Mit unserer Arbeit heute helfen wir, diesen wunderschönen Park, der zur Bad Homburger Kulturlandschaft gehört, zu pflegen und zu erhalten.“

„Uns gemeinsam so zu engagieren, macht Sinn und Freude. Und wir lernen uns dabei ganz anders kennen.“

„Zu wissen, dass sich heute weltweit viele tausend Lilly Kolleginnen und Kollegen engagieren, gibt einfach ein tolles Gemeinschaftsgefühl.“

Soziale und gesellschaftliche Verantwortung haben bei Lilly lange Tradition und sind fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Lilly arbeitet mit zahlreichen internationalen Hilfsorganisationen zusammen und unterstützt soziale und gesellschaftliche Projekte weltweit. Mit verschiedenen Initiativen fördert Lilly auch das ehrenamtliche Engagement seiner weltweit 40.000 Mitarbeiter. Der Lilly Global Day of Service wurde 2007 ins Leben gerufen. An diesem Tag können sich Lilly-Mitarbeiter weltweit seither einmal jährlich in verschiedenen gemeinnützigen Projekten an ihren Standorten engagieren.

Über Lilly

Eli Lilly and Company gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Gesundheitswesen. Gegründet wurde Lilly vor über 140 Jahren von einem Mann, der sich der Entwicklung und Herstellung qualitativ hochwertiger Medikamente für Erkrankungen mit dringendem medizinischem Bedarf verschrieben hatte. Diesem Ziel sind wir bis heute treu geblieben. Lilly verbindet Fürsorge mit Forschergeist, um das Leben der Menschen weltweit zu verbessern. Überall auf der Welt arbeiten wir daran, Medikamente zu erforschen, die in der Behandlung einen Unterschied machen, und sie denjenigen, die sie benötigen, zur Verfügung zu stellen. Wir helfen, Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten besser zu verstehen und nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst. Viele Menschen bei Lilly engagieren sich zudem auch persönlich für das Gemeinwohl.


Pressemeldung vom 22.08.2018

AWP im Zeichen der Evolution

Das Academic Welcome Program der Werner Reimers Stiftung geht mit seinen Stipendiaten auf Entdeckungsreise zur Evolution in das Senckenberg Naturmuseum und in den Rheingau.

Vom 27. bis 29. August veranstaltet das AWP der Werner Reimers Stiftung zum zweiten Mal eine Sommerakademie für seine 18 Stipendiaten aus dem Rhein-Main Gebiet. Das Seminar trägt den Titel: "Evolution. Über Vielfalt und Nachhaltigkeit in der Natur. Ein interkultureller Ferienkurs." Die Gruppe von Stipendiatinnen und Stipendiaten besteht aus jungen geflüchteten Akademikern aus dem Nahen Osten, welche bei der Wiederaufnahme ihres Bildungsweges an einer hiesigen Hochschule unterstützt werden. Die von der BNP Paribas Stiftung geförderte Veranstaltung thematisiert „Evolution“ aus wissenschaftlicher, kultureller und religiöser Perspektive. Joanne Harrison-Gross, Mitglied des Vorstands der BNP Paribas Stiftung, begründet die Förderung dieses Projekts mit folgenden Worten: „Es ist für die Studentinnen und Studenten wichtig, die akademische Methodik deutscher Universitäten kennenzulernen. Damit wird der Einstieg in ihr Studium erleichtert. Integration von Geflüchteten in Deutschland ist ein Förderschwerpunkt der BNP Paribas Stiftung und die Studienvorbereitung im Rahmen des AWP trägt erfolgreich dazu bei. Wir freuen uns sehr, dieses Projekt zu fördern.“

Die diesjährige Sommerakademie beginnt mit einem Besuch im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt. Neben einer Führung durch das Museum können sich die Stipendiaten in zwei Workshops zu den Themen „Evolution der Wirbeltiere und des Menschen“ und „Biodiversitätsforschung bei Senckenberg“ einbringen. Die dreitägige Akademie wird von Dr. Sebastian Lotzkat und Marie Rahn in Partnerschaft mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wissenschaftlich begleitet. "Wir werden die Entwicklung des Lebens bis hin zu seiner heutigen Vielfalt betrachten dabei auch verschiedene Forschungsansätze und Herangehensweisen der Biologie kennenlernen. Ich freue mich sehr darauf, dieser sympathischen Gruppe interessierter junger Menschen einen bunten Querschnitt meines Fachgebietes zu vermitteln!", so Lotzkat.

An den beiden folgenden Tagen sind für die Teilnehmer Fieldwork im Rheingau und Workshops in der Werner Reimers Stiftung geplant. Auf Exkursion rund um die Weinberge von Eltville und Kiedrich werden Themen wie die heimische Biodiversität und die Nachhaltigkeit bei der Nutzung von Kulturlandschaften besprochen. Von den beiden Dozenten geführt, begeben sich die Nachwuchsakademiker auf die Suche nach Beispielen der lokal typischen Flora und Fauna und stellen diese auch in selbst erarbeiteten Kurzvorträgen vor. In der Reimers Stiftung werden in einem interaktiv gestalteten Workshop zentrale Aspekte der Evolution des Menschen konkret an Repliken prominenter Schädelfossilien diskutiert. Ein weiterer Workshop untersucht anhand von Texten dreier Naturforscher die Evolution der Wissenschaft selbst. Die Sommerakademie beschließt ihr Programm mit einem gemeinsamen Grillabend im Kreis von Förderern und Partnern.