Werner Reimers Stiftung
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Pressemitteilungen

Pressemeldung vom 10.10.2018

Im Zeichen der Interdisziplinarität. Die zweiten ›Reimerstage der Jungen Akademie | Mainz‹ in der Werner Reimers Stiftung

Bereits zum zweiten Mal hieß die Werner Reimers Stiftung am 27. und 28. September die Junge Akademie | Mainz in Bad Homburg für die ›Reimerstage der Jungen Akademie‹ willkommen. In der Klausurtagung widmeten sich die jungen Nachwuchswissenschaft-lerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Erörterung wissenschaftlicher Themen und tauschten sich über aktuelle Fragestellungen der Wissenschaft aus.

In den interdisziplinären Arbeitsgruppen - ein festes Format innerhalb der Jungen Akademie - vertiefen Mitglieder aus unterschiedlichen Fachdisziplinen ein gemeinsames Thema. Der wissenschaftliche Dialog führt die Arbeitsgruppe in öffentlichen Symposien weiter, deren Ergebnisse anschließend veröffentlicht werden. Nicht nur die Arbeitsgruppen waren bei den Reimerstagen von Interdisziplinarität geprägt, sondern auch die Round Tables, die sich der Reflexion über Themen wie den produktiven Umgang mit Irrtum und Scheitern in den Wissenschaften widmeten. Die Round Tables fanden im Plenum und im Austausch mit dem Präsidenten der Akademie, Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl, und dem Vorstand der Reimers Stiftung, Dr. Albrecht Graf von Kalnein, statt.

Gerade im fruchtbaren Austausch und Gespräch miteinander liegt der Mehrwert der Kooperation zwischen Akademie und Reimers Stiftung, wie Anderl betont: »Wir freuen uns sehr, dass die Junge Akademie auch dieses Jahr nicht nur an diesem idyllischen Ort tagen durfte, sondern auch vom anregenden Austausch mit unseren Kooperationspartnern profitieren konnte«. Der Vorsitzende der Werner Reimers Stiftung teilt diese Freude: »Die Kooperation mit der Akademie und die Förderung von jungen Talenten liegt uns sehr am Herzen« sagt Graf von Kalnein, »wir möchten am Wingertsberg einen Raum anbieten, wo sich die Wissenschaft der Hektik entziehen kann.«

Die Junge Akademie Mainz

Die Junge Akademie | Mainz ist ein seit 2016 bestehendes Format der Nachwuchsförderung der Mainzer Akademie. Sie dient der Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei der Weiterverfolgung seiner akademischen Laufbahn und bietet ihm die Möglichkeit, sein Netzwerk unter dem Zeichen der Interdisziplinarität zu erweitern.

Weitere Informationen: www.adwmainz.de/junge-akademie

Kontakt: Dr. Aglaia Bianchi, wissenschaftliche Koordinatorin Junge Akademie Mainz (aglaia.bianchi@adwmainz.de)


Pressemeldung vom 27.09.2018

Lilly Global Day of Service 2018

Streichen, Pflanzen, Hämmern, Betreuen und Gesprächspartner sein - am 27. September verrichten Lilly-Mitarbeiter gemeinnützige Dienste in Bad Homburg, Oberursel, Frankfurt und darüber hinaus.

Mitarbeiter aller Bereiche des in Bad Homburg ansässigen Pharmaunternehmens Lilly Deutschland bringen sich einen Tag lang in Kindertagesstätten, Schulen, Seniorenheimen sowie im Natur- oder Tierschutz und anderen Projekten tatkräftig ein. Je nach Bedarf und Absprache stehen Renovierungs- und Gartenarbeiten, Ausflüge und gesellige Programme mit Heimbewohnern, oder auch die Errichtung einer Bogenschießanlage auf dem Programm. Insgesamt freuen sich knapp 120 Lilly-Mitarbeiter darauf, an einem der 13 verschiedenen Projekte teilzunehmen, die durch Eigeninitiative von Kollegen zustande gekommen sind.

Gartenpflege in der Werner-Reimers-Stiftung

Team: Wilma Tautz, Anke Beselin, Waltraud Stierner, Antje Höttgenroth, Susanne Gack-Beckmann, Eleonore Sieler, Sigrid Mendler

„Lilly ist regelmäßig mit Veranstaltungen hier zu Gast. Mit unserer Arbeit heute helfen wir, diesen wunderschönen Park, der zur Bad Homburger Kulturlandschaft gehört, zu pflegen und zu erhalten.“

„Uns gemeinsam so zu engagieren, macht Sinn und Freude. Und wir lernen uns dabei ganz anders kennen.“

„Zu wissen, dass sich heute weltweit viele tausend Lilly Kolleginnen und Kollegen engagieren, gibt einfach ein tolles Gemeinschaftsgefühl.“

Soziale und gesellschaftliche Verantwortung haben bei Lilly lange Tradition und sind fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Lilly arbeitet mit zahlreichen internationalen Hilfsorganisationen zusammen und unterstützt soziale und gesellschaftliche Projekte weltweit. Mit verschiedenen Initiativen fördert Lilly auch das ehrenamtliche Engagement seiner weltweit 40.000 Mitarbeiter. Der Lilly Global Day of Service wurde 2007 ins Leben gerufen. An diesem Tag können sich Lilly-Mitarbeiter weltweit seither einmal jährlich in verschiedenen gemeinnützigen Projekten an ihren Standorten engagieren.

Über Lilly

Eli Lilly and Company gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Gesundheitswesen. Gegründet wurde Lilly vor über 140 Jahren von einem Mann, der sich der Entwicklung und Herstellung qualitativ hochwertiger Medikamente für Erkrankungen mit dringendem medizinischem Bedarf verschrieben hatte. Diesem Ziel sind wir bis heute treu geblieben. Lilly verbindet Fürsorge mit Forschergeist, um das Leben der Menschen weltweit zu verbessern. Überall auf der Welt arbeiten wir daran, Medikamente zu erforschen, die in der Behandlung einen Unterschied machen, und sie denjenigen, die sie benötigen, zur Verfügung zu stellen. Wir helfen, Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten besser zu verstehen und nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst. Viele Menschen bei Lilly engagieren sich zudem auch persönlich für das Gemeinwohl.


Pressemeldung vom 22.08.2018

AWP im Zeichen der Evolution

Das Academic Welcome Program der Werner Reimers Stiftung geht mit seinen Stipendiaten auf Entdeckungsreise zur Evolution in das Senckenberg Naturmuseum und in den Rheingau.

Vom 27. bis 29. August veranstaltet das AWP der Werner Reimers Stiftung zum zweiten Mal eine Sommerakademie für seine 18 Stipendiaten aus dem Rhein-Main Gebiet. Das Seminar trägt den Titel: "Evolution. Über Vielfalt und Nachhaltigkeit in der Natur. Ein interkultureller Ferienkurs." Die Gruppe von Stipendiatinnen und Stipendiaten besteht aus jungen geflüchteten Akademikern aus dem Nahen Osten, welche bei der Wiederaufnahme ihres Bildungsweges an einer hiesigen Hochschule unterstützt werden. Die von der BNP Paribas Stiftung geförderte Veranstaltung thematisiert „Evolution“ aus wissenschaftlicher, kultureller und religiöser Perspektive. Joanne Harrison-Gross, Mitglied des Vorstands der BNP Paribas Stiftung, begründet die Förderung dieses Projekts mit folgenden Worten: „Es ist für die Studentinnen und Studenten wichtig, die akademische Methodik deutscher Universitäten kennenzulernen. Damit wird der Einstieg in ihr Studium erleichtert. Integration von Geflüchteten in Deutschland ist ein Förderschwerpunkt der BNP Paribas Stiftung und die Studienvorbereitung im Rahmen des AWP trägt erfolgreich dazu bei. Wir freuen uns sehr, dieses Projekt zu fördern.“

Die diesjährige Sommerakademie beginnt mit einem Besuch im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt. Neben einer Führung durch das Museum können sich die Stipendiaten in zwei Workshops zu den Themen „Evolution der Wirbeltiere und des Menschen“ und „Biodiversitätsforschung bei Senckenberg“ einbringen. Die dreitägige Akademie wird von Dr. Sebastian Lotzkat und Marie Rahn in Partnerschaft mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wissenschaftlich begleitet. "Wir werden die Entwicklung des Lebens bis hin zu seiner heutigen Vielfalt betrachten dabei auch verschiedene Forschungsansätze und Herangehensweisen der Biologie kennenlernen. Ich freue mich sehr darauf, dieser sympathischen Gruppe interessierter junger Menschen einen bunten Querschnitt meines Fachgebietes zu vermitteln!", so Lotzkat.

An den beiden folgenden Tagen sind für die Teilnehmer Fieldwork im Rheingau und Workshops in der Werner Reimers Stiftung geplant. Auf Exkursion rund um die Weinberge von Eltville und Kiedrich werden Themen wie die heimische Biodiversität und die Nachhaltigkeit bei der Nutzung von Kulturlandschaften besprochen. Von den beiden Dozenten geführt, begeben sich die Nachwuchsakademiker auf die Suche nach Beispielen der lokal typischen Flora und Fauna und stellen diese auch in selbst erarbeiteten Kurzvorträgen vor. In der Reimers Stiftung werden in einem interaktiv gestalteten Workshop zentrale Aspekte der Evolution des Menschen konkret an Repliken prominenter Schädelfossilien diskutiert. Ein weiterer Workshop untersucht anhand von Texten dreier Naturforscher die Evolution der Wissenschaft selbst. Die Sommerakademie beschließt ihr Programm mit einem gemeinsamen Grillabend im Kreis von Förderern und Partnern.